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Oderbergan der Alten Oder

Oderberg erleben

Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte, Museum und Natur – mit Übersichtskarte.

Sehenswürdigkeiten auf der Karte

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© OpenStreetMap-Mitwirkende
  • Museum

    Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg

    Geschichte der Binnenschifffahrt im Oderraum mit Schiffsmodellen, Freigelände und dem Raddampfer „Riesa“. Dazu eine Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte.

    Geöffnet: April–Oktober 10–17 Uhr, November–März 10–15 Uhr

  • Museum

    Raddampfer „Riesa“

    Elbe-Seitenraddampfer von 1897, seit 1979 am Museum. An Bord: Dampfmaschinen, Schiffszubehör und eine Ausstellung zur Personenschifffahrt.

  • Kirche

    St.-Nikolai-Kirche

    Die evangelische Stadtkirche prägt mit ihrem Turm die Silhouette der Altstadt zwischen Alter Oder und Albrechtsberg.

  • Sehenswürdigkeit

    Festung Bärenkasten

    Reste einer Festung aus dem 14. Jahrhundert mit bis zu acht Meter hohen Feldsteinmauern. Sie sicherte einst Stadt, Oder und Zolleinnahmen.

  • Aussicht

    Albrechtsberg

    Der Hausberg der Altstadt mit Resten zweier mittelalterlicher Burgen, Infotafeln und Blick über Stadt und Oderbruch.

  • Aussicht

    Pimpinellenberg mit Aussichtspunkt

    Mit rund 120 m die höchste Erhebung am Oderberger See, mit schönem Aussichtspunkt, Naturlehrpfad und geologischer Feldsteinsammlung. Vom Kaiser-Friedrich-Turm (1896) ist heute nichts mehr zu sehen.

  • Am Wasser

    Bollwerk an der Alten Oder

    Stadtanleger mit Blick auf Altstadt, Nikolaikirche und Albrechtsberg. Ausgangspunkt für Fahrgastschiff und Kanutouren.

  • Sehenswürdigkeit

    Oberkietz

    Das alte Fischerviertel oberhalb des Marktes mit dem ältesten Haus der Stadt und einem Aussichtspunkt über das Bruchland.

  • Denkmal

    Kriegerdenkmal / Heldenhain

    Denkmal von 1891 auf einer Höhe des Albrechtsberges, ursprünglich mit Obelisk und goldenem Adler.

  • Natur

    Großer Stein

    Ein mächtiger Findling aus der Eiszeit im Wald bei Neuendorf, Ziel einer beliebten Wanderung.

  • Kirche

    Wehrkirche Neuendorf

    Mittelalterliche Feldsteinkirche im Ortsteil Neuendorf, Ort von Konzerten und Führungen.

  • Natur

    Heinrich-Lange-Quell

    Schon im 16. Jahrhundert bekannte Quelle am Sandberg unweit des Pimpinellenberges. Die Einfassung ist verschwunden, das Wasser sprudelt noch.

Wissenswertes

Es gibt viele Interessante Dinge über Oderberg zu berichten - nicht nur aus der Geschichte.

Blick vom Lieper See Richtung Oderberg auf den Schloßberg

So zum Beispiel, gehören die ausgedehnten Wälder um Oderberg zum größten geschlossenen Waldgebiet Deutschlands: zum UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Mit seinen zahlreichen und zum Teil vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten ist das Schutzgebiet einzigartig in Deutschland. Zahlreiche Wanderwege und Fahradrouten führen durch das Gebiet und machen die Natur erlebbar. Mit nur 28 Einwohnern je Quadratkilometer ist unser Gebiet eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands. Die abwechslungsreiche Landschaft und das besondere Klima an den Oderhängen bieten Naturliebhabern und Wanderfreunden traumhafte Bedingungen.

NaturschutzeuleHier entstand vor hundert Jahren das erste Naturschutzgebiet Deutschlands im Plagefenn, und auch das dafür benutzte Symbol: die schwarze Eule auf gelbem Grund wurde hier entworfen (Kurt Kretschmann, Bad Freienwalde).

Einst war die Stadt Oderberg auch Luftkurort und tausende Touristen erholten sich jede Woche in Oderberg. Sie kamen mit Schiffen und Sonderzügen vor allem aus Berlin. Den zahlreich vorkommenden eisenhaltigen Quellen wurden sogar Heilkräfte nachgesagt.

Heilsames Quellwasser in Oderberg

rauschender Quell-Bach

Eine Quelle am Sandberge, unweit des Pimpinellenberges stadtwärts, war schon von Leonhard Thurneißer bekannt gemacht worden; jetzt eingefaßt, soll sie dem Freienwalder und Eberswalder Gesundbrunnen an Heilkraft überlegen sein. Der Quell führt zu Ehren des verstorbenen Lehrers Lange den Namen "Heinrich-Lange-Quell".

So hieß es einst in einem Reisebericht vor knapp 100 Jahren. Diese Zeiten sind längst vorbei. Die Einfassung ist weg - die Quelle in Vergessenheit geraten. Doch sie sprudelt immer noch - unterhalb des Sandberges - und anderswo. Denn Oderberg ist eine wasserreiche Gegend. Viele Häuser in der Berliner Straße und der Gartenstraße haben eine eigene kleine Quelle im Hauskeller.

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Das Oderberger Stadtwappen

Siegel und Stadtwappen Oderbergs (1275, 1479, 1620, 2005 - v.l.n.r.)

Das Stadtwappen änderte sich im Laufe der Jahre. Es zeigt ein Stadttor mit 3 Türmen und einer offenen Pforte. Diese bedeutet "kommt herein, wir wünschen Besuch und Handel". Die freie bzw. grüne Fläche unter dem Tor deutet auf die Niederlagsgerechtigkeit hin. Auf dem mittlerem Turm schwebt der brandenburgische rote Adler. Früher war an seiner Stelle der schwarze askanische Adler zu finden. Zu DDR-Zeiten hat man den Adler gänzlich weggelassen.

Oderberg besaß ehemals 2 Stadttore: das Berliner Tor und das Angermünder Tor, aber keine Stadtmauer. Die Berghänge und die Oder boten ausreichend Schutz. In Berlin gab es das Oderberger Tor (später Georgentor und danach Königstor am heutigen Alexanderplatz; 1746 abgerissen), und seit 1873 eine Oderberger Straße.

Übernommen von oderberg.info/wissenswertes.php · Textstand 29.1.2020