Nicht weit vom Gasthof entfernt befindet sich ein beliebtes Ausflugsziel, der große Stein ein Naturdenkmal aus der Eiszeit.Der Findling,aus schwedischem Granit bestehend,fand hier,durch gewaltige Eismassen befördert,sein Endlager.
1825-28 sprengte man etwa 2/3 des Steines ab,um eine riesige Granitschale für den Vorplatz des Berliner Alten Museums zu fertigen. Sein Material erwies sich als zu weich,so daß man darauf den Margrafenstein zu Rauen verarbeitete. Auch der Rest des Findlinges mit 6,0 m Breite, 3,5 m Höhe und einem Gewicht von 200000 kg ist beachtenswert. Eine alte Kastanienallee führt vom Bahnhof Saaten/Neuendorf zum Stein und zur Feldsteinkirche.
Das Gasthaus "Zum Großen Stein"

Wehrkirche
Die frühgotische Wehrkirche stammt aus dem 13.Jahrhundert. Unschätzbaren Wert besitzt der aus der Spätrenaissance stammende Altar. Bei anfallenden Rekonstruktionsarbeiten stürzte ein Gewölbe unter der Last von darauf gelagerten Ziegeln ein,und man entdeckte eine unterirdische Grabstätte. Die Wehrkirche zu "Nyendorp" Die typisch gotische Hallenkirche zu "Nyendorp"(Neuendorf) wurde in der 2.Hälfte des 13.Jahrhunderts aus Feld-und Backsteinen errichtet.Mit einer Länge von 24 m und einer Wanddicke von ca.1,10 m , bot die Wehrkirche den Bewohnern Neuendorfs Schutz vor Angreifern. Der Altar der Kirche stammt aus der Spätrenaissance und wurde, wie der jetzt vorhandene Turm, am Anfang des 17.Jahrhunderts geschaffen. 2 Grabsteine aus dem 18.Jahrhundert, eine Holztafel an der Südwand der Kirche, sowie der Fund 6 menschlicher Skelette, in der kürzlich freigelegten Gruft, weisen auf die in der Kirche durchgeführten Bestattungen hin.

Von historisch großer Bedeutung sind auch die 2 im Altar vorhandenen Wandgemälde, welche die Kreuzigung und Auferstehung Christi darstellen, sowie die Sandsteintaufe aus dem Jahre 1575. An Sonntagen steht die Kirche zur Besichtigung offen.
Übernommen von oderberg.info/grosserstein.php · Textstand 29.1.2020